Wir sind dankbar für die eindrucksvollen Eröffnungstage

Der Vorstand des Fördervereins Alte Synagoge schaut voller Dankbarkeit auf die Eröffnungstage zurück. Viele Eindrücke und bereichernde Gespräche haben diese vier Tage im Mai geprägt, für die der Vorstand allen dankt, die am Gelingen ihren Anteil hatten.

Die Eröffnungstage haben mit einem Mitgliedernachmittag am Donnerstag begonnen. Denn unsere Mitglieder sollten die ersten sein, die das sanierte Gebäude in Augenschein nehmen konnten. Bei Kaffee und Kuchen auf der Freifläche war bereits viel Dankbarkeit für das Erreichte spürbar.

Mit dem Konzert des Trios „Klezmers Techter“ am Freitag Abend erlebte die Eröffnung einen nächsten Höhepunkt. Ohne mehrere Zugaben haben die begeisterten Besucher der Klezmer-Klänge die drei Musikerinnen nicht wieder in Richtung Mainz entlassen. Dabei erlebten wir eine doppelte Premiere: Nicht nur unsere Eröffnung galt es zu feiern, erstmals bereicherte auch Christine Hübner als Gastmusikerin live die „Techter“ Almut Schwab und Gabriela Kaufmann. Das Programm „Chuzpedike Poyk“ war wahrlich ein Feuerwerk der Rhythmik.

Ihr seid ja der Hammer – anerkennende Bewunderung erhielten „Klezmers Techter“ bereits zur Pause.

Einbecker Morgenpost, 16.05.2022

Offiziell wurde es dann am Sonnabend: Im großen Kreis eingeladener Gäste fand die Einweihung der sanierten Räume statt. Zunächst berichteten die Gründungsvorsitzende Dr. Elke Heege mit dem 2. Vorsitzenden Joachim Voges, „wie einmal alles begann“ 2004. Grußworte sprachen Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und die stellvertretende Bürgermeisterin Antje Sölter. Vorsitzender Frank Bertram dankte allen an Finanzierung, Bau und Realisierung der sanierten Alten Synagoge Beteiligten: „Wir haben es geschafft!“ Stellvertretend für alle Mitglieder schilderten Wilma Henrich und Günter Dietzek, warum sie Mitglieder im Förderverein geworden sind.

Was Sie geleistet haben, ist nicht selbstverständlich, und das tolle Ergebnis spricht für sich.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel

Zum Abschluss der Eröffnung der Alten Synagoge fand am Sonntag Mittag eine Diskussionsrunde „Über Gott und die Welt“ statt. Vertreter der christlichen, jüdischen und islamischen Religion haben miteinander gesprochen, moderiert vom Göttinger Hörfunkjournalisten Jan Fragel. Dabei waren Hans-Joachim Lenke, Vorstand der Diakonie in Niedersachsen und ehemaliger Pastor an der Marktkirche Einbeck, Jacqueline Jürgenliemk von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Göttingen sowie İzzet Dursun vom Verein Köprü aus Northeim.

Die Premiere am „Ort der Begegnung und des offenen Dialogs“ war dem Förderverein mit dem Gespräch dieser kompetenten Runde als Abschluss wirklich gelungen.

Einbecker Morgenpost, 20.05.2022

  • (c) Spieker Fotografie

Die Eröffnung wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ von der „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Northeim“ gefördert.